Freundeskreis vom Lonetopf

Unsere monatlichen Treffen finden im Mehrgenerationenraum im Kinderhaus in Urspring statt.
Beginn ist jeweils um 14.3o Uhr und Ende gegen 17.oo Uhr.
Alle unsere Aktivitäten werden im Lontalboten innerhalb der kirchlichen Nachrichten Ettlenschieß, Reutti, Urspring, angezeigt.

Bei unseren Treffen gibt es ausgewählte wechselnde Themen sowie musizieren und singen. Auch Kaffee, Butterbrezeln und Getränke werden angeboten.

Zweimal jährlich findet ein Ausflug, einmal halbtags, einmal ganztätig statt.
Unser diesjähriger Halbtagesausflug war im Oktober, bei schönem Wetter, nach Blaubeuren zum Blautopf inclusive einer wunderschönen Rundfahrt mit dem Blautopfbähnle (siehe Bild unten).
Zum Ausklang war die Abendeinkehr im Gasthaus Lamm in Berghülen auch gelungen.

Programm 2018.

Programm 2019.

Die Termine sind wieder dem Lonetalboten zu entnehmen.

Kontakt:
Heidemarie Vetter
Tel. 07336 / 921 34 10

 

 

Freundeskreis vom Lonetopf  09.05.2019

Rückblick und Vorschau

Liebe Freunde,

unser  diesjähriger  Frühjahrsausflug führte uns zur Firma Scherzer Gemüseanbau in Waldeck und nach Dinkelsbühl  mit der schönsten Altstadt Deutschlands. Die Landfrauen  Urspring – Reutti – Radelstetten  haben den  Ausflug organisiert.
Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass wir uns anschließen konnten. Gleich vorneweg vielen Dank an Margot Prinzing sowie ihren Helferinnen.
Die Firma Scherzer kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Aus einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft mit Viehhaltung ist heute ein hochmoderner Gemüseanbaubetrieb entstanden. Die Fa. Scherzer ist einer der größten und effizientesten  Anbaubetriebe in Franken mit  14 Hektar unter Glas. Sie beschäftigt  ca.80 Mitarbeiter zur Produktion der „fränkischen Tomaten und Gurken“. Durch  fortschrittliche, umweltschonende Arbeits- und Anbautechniken produziert Scherzer qualitativ Hochwertiges. 11 Monate lang wird angepflanzt, gedüngt, gewässert, geschnitten,  ausgegeizt. Die jungen Triebe werden an Schnüren hochgezogen und angebunden bis das reife Gemüse geerntet und  auch verpackt werden kann. Per LKW landet es im Handel  und kommt  zu uns auf den Tisch.
Nach der Ernte werden die Hallen ausgeputzt, abgeschrubbt, der Abfall  fachgerecht entsorgt . Nach einem Monat Urlaub fängt dann alles wieder von vorne an.
Wir hatten eine beeindruckende interessante Führung durch die Hallen . Wir konnten  uns von den vielen Arbeitsgängen ein eigenes Bild machen.

Wir fuhren dann weiter zum Mittagessen in das Gasthaus zur Glocke, ein alteingesessener  Familienbetrieb mit  Metzgerei , in Dinkelsbühl. Nach einem guten Mittagessen ging es zur Kutschenfahrt  durch Dinkelsbühl. Angefangen an der Schranne, dem alten Kornspeicher, heute Festsaal. Wir fuhren durch den historischen Stadtkern vorbei an den Patrizierhäuser immer mit Blick auf die vielen, gut erhaltenen Wehrtürme und Anlagen. Vorbei am katholischen Münster St. Georg, eine der schönsten Hallenkirchen im süddeutschen Raum. Weiter ging es durch´s  Schlosserviertel zum Kinderzech Zeughaus, dessen Historie bis zum 30jährigen Krieg zurückreicht. Wir sahen das Geburtshaus von Christoph von Schmid, der das  bekannte Kinderlied – ihr Kinderlein kommet -  komponiert hat.
Das Scharfrichterhaus fehlte im Mittelalter auch nicht. Wir kamen an zahlreichen Brunnen vorbei, so am Muckenbrünnlein.  Alle führen Trinkwasser.  Über den unteren Mauerweg kamen wir wieder zurück zum Ausgangspunkt. Wir freuten uns nach dem vielen Historischen auf Kaffee und Kuchen.
Zum Abendessen ging es dann nach Steinenkirch, in das uns allen gut bekannte Restaurant“ Rössle“. Wir wurden, voll Freude über das Kommen, von der Senior-Chefin begrüßt und verabschiedet.
Von den Landfrauen verabschiedeten wir uns mit Dank  für die „rund rum“ schöne interessante Bildungsfahrt. Dank auch an Herrn Wohlfahrt für seine, wie immer, gute Fahrweise.

Vorschau
Am Dienstag  den 11. Juni  2019 treffen wir uns wieder im Mehrgenerationen-Raum um 14.30h in Urspring. Der Musikkreis spielt für uns. Unser Tagesausflug im Herbst ist in Planung. Das Datum, 10. Okt. 2019, ist jetzt fest.
Heidemarie Vetter

 

Rückblick        17.10.2018

Liebe Freunde!
Unser diesjähriger Tagesausflug führte uns zusammen mit den Landfrauen nach Langenenslingen zur Firma Striebel und ins Zuckergässle zum Zucker- Bäckermeister Stehle. Zum Mittagessen ging es nach Andelfingen ins „Gasthaus Rotes Haus“.

Die Begrüßung  am Anfang unserer Fahrt war ein Gedicht vom  “ Herbst“. Wir hatten eine schöne Fahrt durch die herbstlichen Wälder und Äcker mit Sonnenblumen und Phacelia/Gründünger.

Wir fuhren natürlich wieder mit der Fa. Wolfahrt. Zuerst zur Firma Striebel  nach Langenenslingen. Ein klassischer Familienbetrieb. Zur Begrüßung gab es dort Butterbrezeln und verschiedene  Säfte, Wasser. Die Firma ist Lizenznehmer von „FairWertung“ und hat europa- und weltweite Partner. Sie ist auch mit renommierten caritativen Organisationen, wie „Aktion Hoffnung“,  Caritas, Bethel, zusammen geschlossen. Die Firma verwertet professionell  Alt-Textilien. Wir konnten hautnah durch eine Führung erleben was mit unserer Kleidung und den Schuhen aus den Altkleidercontainern geschieht. Es wird sortiert, sortiert, und nochmals sortiert. Anschließend zusammengeschnürt und in große und kleine Pakete , tonnenweise verpackt. Am Ende sind die tonnenschweren Pakete nur noch durch verschiedene  Farben auseinander zu halten. Natürlich gab es auch einen Second Hand Shop wo wir stöbern und kaufen konnten.

Danach gings zum Mittagessen ins „Rote Haus“ in Andelfingen.

Nach dem Mittagessen fuhren wir ins „Zuckergässle“ zu Bäckermeister Stehle. Zur Begrüßung gab es Kaffee und verschiedenen Kuchen je nach Wunsch aus deren eigenen Bäckerei.  Die ganze Familie half beim Bewirten mit. Zuckerbäcker Strehle führte uns mit “Herzblut“  in die Bonbon-Herstellung  (Zickerla) wie vor 150 Jahren ein. Sein Elan und Schwung hat uns mitgerissen. Wir wurden in die Zeit unserer Kindheit und an die Tante Emma-Läden erinnert. Wir durften die köstlichen Bonbons probieren und zusehen wie die „Roten Zucker-Hasen“ entstanden. Natürlich  wurde auch der Verkaufsladen eröffnet und wir konnten nach Herzenslust einkaufen.  Am Abend gab es noch ein Leberkäs-Vesper mit Briegel auch aus der eigenen Bäckerei. Ausdrücklich: gebacken vom Senior-Chef (84 Jahre alt).